Westfalen-Blatt 12.06.2026

Woerdener und Steinhagener Jugendliche erleben miteinander ein sportliches Programm

Fahrradwege: Note 3 – Schüleraustausch: Note 1

20 Woerdener und 21 Steinhagener Jugendliche verbrachten gemeinsam erlebnisreiche Tage. Im Rathaus begrüßte Bürgermeisterin Sarah Süß (links) die Gruppe einschließlich der Lehrerinnen Elina van Greuningen, Ellen van de Velde und Johanna Herbke (von links). Foto: Volker Hagemann

STEINHAGEN (WB). Dass die „Fietspaden“ – die Fahrradwege – in Steinhagen und Umgebung nicht so perfekt sind wie in den Niederlanden, das fiel den 20 Austauschschülern aus Woerden gleich auf. Beim Gastbesuch kamen die jugendlichen Besucher und ihre Gastgeber aber trotzdem gut in Bewegung.

Denn die Schülerinnen und Schüler des Steinhagener Gymnasiums, Lehrerinnen und Eltern hatten ein Programm voller spielerischer und sportlicher Aktivitäten zusammengestellt.

Warm geworden miteinander sind die 20 Woerdener und die 21 Steinhagener Schüler schon im April: Da gab es ein Kennenlernen, als die Achtklässler des „SteinGy“ zu Besuch bei ihren gleichaltrigen Mitstreitern vom Kalsbeek College in der niederländischen Partnerstadt waren. Jetzt also ein Wiedersehen in Steinhagen.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Vanessa Strathmann und Johanna Herbke haben die Steinhagener ihre Gäste, darunter die Lehrerinnen Ellen van de Velde und Elina van Greuningen, am Dienstag begrüßt. Gleich darauf standen Spiele, Sport und ein internationales Buffet auf dem Programm, es folgten in Bielefeld Ausflüge in den Kletterpark und eine Führung auf der Sparrenburg. Am Donnerstagmorgen stand der Besuch bei Bürgermeisterin Sarah Süß im Rathaus an. Die beantwortete auch Fragen nach ihrer Motivation („Es ist ein Traumjob, auch wenn nicht immer alles spaßig ist. Als Kind wollte ich aber Journalistin werden.“), sogar nach ihrem Gehalt („Das ist zwar ordentlich, aber ich habe auch jede Menge Arbeit…“) und berichtete auch über die aktuellen Schulerweiterungen in Steinhagen. Zum Dank schenkten ihr die Woerdener einen oranjefarbenen Rucksack.

Die Jugendlichen absolvierten weiter ihr strammes Programm – bei einer Dorfrallye und beim Adventure-Golf bei Meyer zu Bentrup in Quelle. Heute heißt es dann: „Doe het goed,tot gauw!“ – „Macht’s gut, bis bald!“

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