Haller Kreisblatt 11.06.2026
Schüler und Schülerinnen des Gymnasium Steinhagen überzeugen beim Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“
Galileo-Profil 10 holt den ersten Preis des Bundeslandes NRW

STEINHAGEN Große Freude am Steinhagener Gymnasium: Das Galileo-Profil 10 gehört zu den Landespreis-Gewinnern des zwölften Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“. Die Jugendlichen haben sich den ersten Preis des Bundeslandes NRW gesichert und darüber hinaus einen vierten Preis auf Bundesebene erzielt, teilt die Schule mit.
Das Projekt „Die Olchis und das Müllproblem in Ghana“, das im Rahmen des Wettbewerbs entstanden sei, beschäftige sich mit den Themen Elektroschrott, nachhaltiger Konsum und globale Gerechtigkeit. Dabei ging es vor allem darum, die Zusammenhänge zwischen unserem Konsumverhalten und den Folgen von Elektroschrott in Ländern wie Ghana sichtbar zu machen. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein Theaterstück für Kinder der Klassen 1 bis 6, gestalteten Bühnenbilder, produzierten einen Videotrailer, entwarfen ein Plakat, bauten eine Müll-Skulptur und planten eine Handy-Recycling-Aktion. Ziel sei es gewesen, jüngere Kinder für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und sie zum eigenen Handeln zu motivieren.
Insgesamt haben sich nach Angaben des Gymnasiums an der zwölften Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik fast 19.000 Schüler und Schülerinnen aus ganz Deutschland mit mehr als 400 Beiträgen beteiligt. Unter dem Motto „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ waren Klassen, Lerngruppen, AGs, aber auch ganze Schulen zur Teilnahme aufgerufen.
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Der Wettbewerb ziele darauf ab, Schüler und Schülerinnen für wichtige globale Themen zu sensibilisieren und sie dazu zu motivieren, selbst aktiv zu werden.