Westfalen-Blatt,27.08.2015

 

Raus aus der Schule - rein in die Firma


25 Acht- und Neuntklässler des Steinhagener Gymnasiums zu Gast bei der Firma Jung Pumpen


wb270915Nutzen die Chance zum Austausch: Schüler Tim Niklas Tenger und Justin Wiegratz (von links) sowie Verkaufsförderungs-Leiter Marco Koch (2.v.r.) und Schülerin Alea Burkat Foto: Sarah Hofmann

 

Lieber eine Tätigkeit am Computer oder mit dem Werkzeug? Dieser Frage konnten jetzt 25 Schüler des Steinhagener Gymnasiums nachgehen. Bereits zum vierten Mal bot ihnen die Firma Jung Pumpen durch die Berufsoffensive für Ingenieure in Ostwestfalen-Lippe die Gelegenheit, einen Einblick in technische Berufe zu bekommen.


Wenn in der Firma bekannt wird, dass Andreas Frerkes mit seinen Schülern vorbei kommt, dann bekommt Marco Koch, Leiter Verkaufsförderung, einige Gruß-Aufträge mit auf den Weg. Denn mancher Azubi war vorher Schüler auf dem Steinhagener Gymnasium.


Zu Gast waren jetzt Schüler, die schon technikaffin sind. Das naturwissenschaftlich ausgelegte Galileo-Profil, ist ein Wahlpflichtprofil der Schüler. Es beinhaltet unter anderem die Fächer Physik und Informatik. Kein Wunder also, dass sie sich für das Unternehmen Firma Jung Pumpen und die verschiedenen Ausbildungsbereiche dort interessieren.


Die 25 Schüler des achten und neunten Jahrgangs bekamen bei ihrem Besuch einiges geboten. Sie wurden beispielsweise auf einen ausführlichen und informativen Betriebsrundgang mitgenommen. »Ich fand es wirklich gut, jetzt weiß ich genau wie Pumpen funktionieren«, erzählt der 13-jährige Achtklässler Niklas.
Außerdem wurde den Schülern eine allgemeine Unternehmens-vorstellung geboten, und sie durften Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen Fragen stellen. So erzählte ihnen Dr. Andreas Kämpf, der Marketingleiter, aus seinem Berufsalltag und wies sie darauf hin, dass heute Auslandsaufenthalte und Sprachkenntnisse in großen Konzernen wichtiger denn je sind. Auch Heike Steinert, die Aus-bildungsbeauftragte der kaufmännischen Berufe, betonte die Notwendigkeit der Sprachkenntnisse. Doch nicht nur die Noten sind für einen Ausbildungsplatz entscheidend. Alles, was darüber hinaus-geht wie Praktika und anderweitige Erfahrungen, sind für die Aufnahme ebenso wichtig.


Andreas Frerkes ist dankbar für diese Einblicke ins Berufsleben, die er durch Jung Pumpen seinen Schülern ermöglichen kann. »Ich sage immer raus aus der Schule -rein ins Unternehmen. Da lernt man am meisten«.


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