Westfalen-Blatt,13.08.2015

 

90 Luftballons über Gymnasium

 

Einschulung mit Hip-Hop, Theater und Traditionswettbewerb

 

wb130815bDie Kinder der Klasse 5 a waren die ersten, die ihre Luftballons starten lassen durften. Vom lauen Lüftchen getrieben flogen sie Richtung Cronsbachstadion und Queller Straße. Foto: Bluhm-Weinhold

 

Mit 90 roten, grünen und gelben Luftballons, die in den Steinhagener Himmel stiegen, endete gestern Mittag für die neuen Fünftklässler der erste Tag am Steinhagener Gymnasium.


Der gemeinsame Luftballonstart hat schon Tradition an der Schule. Wenn es doch nur so bunt weiter-ginge: Aber spätestens Freitag in der dritten Stunde beginnt der Fachunterricht für die Klassen, die von den Lehrergespannen Vera Noll/Timo Drewitz (5 a), Bettina Winkelbach/Florian Brauel (5 b) und Christina Greco/Stefan Binder (5 c) betreut werden. Bis dahin lernen sich die Kinder untereinander und ihre Schule kennen. Eine Rallye durchs Gebäude ist etwa geplant. Auch die Mensa schauen sich die Gymnasiasten genauer an und lassen sich vom neuen Chef Jochen Welland auch durch die Räume hinter der Ausgabetheke führen.


Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Dorfkirche hatte der Tag begonnen. Dann ging es für Kinder, Eltern und Großeltern in die Aula des Schulzentrums. Über eine atmosphärisch stimmig Einschulungsfeier, freute sich nicht nur Unterstufenkoordinatorin Bettina Stieghorst. Dazu gehörte etwa eine Hip-Hop-Aufführung ebenso wie das Theaterstück »Captain Terry and the Pirates«. Der Besuch der Klassenräume währte nur kurz: Stundenplan und wichtige Infos. Das war's.


Mit 90 Fünftklässlern ist Schulleiter Josef Scheele-von Alven zu-frieden. »90 ist eine gute Zahl, ein paar weniger wäre sogar noch besser gewesen«, sagte er. Denn mit je 30 Kindern sind die Klassen ohnehin schon groß, und im Laufe des Schuljahrs kommen erfahrungsgemäß einige Schüler noch dazu. Das können neu in Steinhagen hinzugezogene ebenso sein wie Kinder, die von anderen Schulen wechseln.


Seit zwei Jahren etwa sei zu beobachten, dass Schüler von der Gesamtschule ans Gymnasium kommen im Verlauf der fünften Klassen. Eine Abwanderung in die andere Richtung findet dagegen nach Angabe von Josef Scheele-von Alven und Bettina Stieghorst, nicht statt. Der Zugewinn weiterer Schüler, für die die Jahrgangsstufe fünf noch durchlässig genug sei, führe dann aber mitunter auch zu noch größeren Klassen in Stufe sechs, so Scheele von Alven.