Grund zum Feiern: Vor 15 Jahren fand die erste Einschulung am Gymnasium statt. Schüler, Eltern und Lehrer haben zum Geburtstagsfest am Samstag ein Programm zusammengestellt, das Lust auf Überstunden macht.Haller Kreisblatt 23.09.2016

 

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Leicht entflammbar: Lehrer TimoDrewitz (hinten, von links) Marius Baldauf, Leon Bohnmann, Dennis Hildebrandt und Greta Aschentrup sowie Momme Hengstenberg (vorne, links) und Vincent Luchterhand bauen das Feuerwerk auf FOTO: F. JASPER

Um 17.30 Uhr startet morgen die Geburts-tagssause, zu der alle Bürger eingeladen sind. Auf dem Programm stehen GPS-Suchspiele rund um die Schule, Bobbycar-Rennen, Riesenkickerspiele und mehr. Verschiedene Musikensembles werden auf der Open-Air-Bühne spielen. Freuen dürfen sich die Festgäste außerdem auf eine naturwissenschaftliche Show und internationale Leckereien.


Den Höhepunkt des Schulfestes bildet die 25-minütige Multimediashow. Den Zuschauern werden in einem gigantischen Zusammenspiel aus Feuerwerk, Lasershow, Videoprojektion und Klang 15 Jahre Steinhagener Gymnasium dargeboten. „Allein für die Pyrotechnik sind 42 Positionen am und auf dem Rundgebäude der Schule vorgesehen, weitere zehn auf den Seitentrakten sowie drei hinter dem Gebäude", kündigt Lehrer und Pyrotechniker Timo Drewitz an.


hk230916bTeil des Schulprofils: Zum musikalischen Schwerpunkt gehörte schon 2004 die Bläserklasse. ARCHIVFOTO: A. HANNEFORTH

Das Festprogramm spiegelt das pädagogische Konzept der Schule. Seit der Gründung hat sich das Gymnasium durch die Ausprägung eines eigenen Profils mit musikalischem, sprachlichem und naturwissenschaftlichem Schwerpunkt am Ort etabliert. Die Europaschule unterrichtet bilingual und ist seit Neuestem auch Mint EC-Schule sowie Mitglied im Netzwerk Schule der Zukunft und Zukunftsschule in NRW. Durch Instrumentalausbildung, zahlreiche Konzerte und Musicalinszenierungen hat das Gymnasium das kulturelle Angebot in der Gemeinde erweitert.
Rückblick: Im August 2001 fand die erste Einschulung mit 95 Kindern am Gymnasium statt. Das Kollegium zählte gerade mal sechs Lehrer. Weil das eigentliche Schulgebäude noch nicht fertig war, fand der Unterricht in Pavillons am Cronsbachstadion statt. Schulleiter Josef Scheele-von Alven erinnerte sich an die Pioniertage: „Fachräume gab es nicht. Aber die ungeheure Dichte, die zwischen Schülern und Lehrern herrschte, hatte auch positive Seiten. In jeder großen Pause war quasi Lehrerkonferenz. Es war damals leicht, jeden Schüler mit Namen zu kennen. Die Aufbruchstimmung wurde von einer jungen Gruppe von Lehrern getragen, die sich vorgenommen hatte, eine gute Schule nach vorne zu bringen." Bis heute leitet Scheele-von Alven die Geschicke der Schule.

hk230916cDie Architekten: Andreas Knirr (links) und Burghard Pittig, hier bei der Einweihung, haben den Gymnasiumsbau entworfen. ARCHIVFOTO: F. JASPER

Erst im Dezember 2002 konnten Schüler und Lehrer in das futuristische Gebäude, das aus der Luft betrachtet einem Ufo gleicht, umziehen. Die Architekten Burghard Pittig und Andreas Knirr packten selber mit an, als es darum ging, Biologie-Skelette und Stühle in den Neubau zu tragen.

Programm
17.30 Uhr: Begrüßung der Festgäste
18 Uhr: Junior Big Band
18.30 Uhr: Mathematik-Show
19 Uhr: Schülerband 19.45 Uhr: Swing Kids 20.20 Uhr: Musikduo Nina und Leif
20.40 Uhr: Schwarz-licht-Performance 21 Uhr: Best of Phy-sikshow
21.45 Uhr: Ehemalige machen Musik
22.30 Uhr: Multimedia-Show mit Feuer-werk und Laser


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