Fremdsprachen: Das »FranceMobil« macht Station am Gymnasium

Eine Unterrichtsstunde komplett auf Französisch war eine ganz neue Erfahrung für die Sprachneulinge des SteinGys.Haller Kreisblatt 15.11.2016

 

hk151116bSpielerisch Sprachen lernen: Jann Wübben (links) und Nevio Jungmann können demnächst Französisch als zusätzliches Unterrichtsfach wählen. FOTO: MARLENE SCHULTE-KORNE

Spielerisch wurde den Kindern jetzt Spaß am Sprachenerlernen vermittelt, um die bevorstehende Wahl der zweiten Fremdsprache im kommenden Jahr zu erleichtern. Zu diesem Zweck hatte das »FranceMobil« vor der Schule Halt gemacht. Es ist eine Innovation des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Institut francais Deutschland, dass seit 2002 Kindergärten, Grund-, Real-, Berufsschulen und "Gymnasien anfährt. Bundesweit erreichte das Programm in den vergangenen 14 Jahren weit über eine Million Schüler an mehr als 13 000 Schulen.

 

Die Idee hinter dem Projekt ist das Kennenlernen der französischen Sprache und des Landes sowie der Kultur dahinter. In NRW ist dieses Jahr der französischsprachige Lektor Ulysse Labate eingesetzt. Der Pariser lebt seit fünf Jahren in Deutschland. Er unterrichtete der Reihe nach alle fünften und siebten Klassen in einer 45-minütigen Probestunde Französisch. Auf dem Lernplan der Fünftklässler stand zuerst das Begrüßen mit »Bonjour«, »Salut« und »Cou Cou«. Die Schüler erfuhren: Auch der typische französische Wagenkuss ist Teil der vollendeten Begrüßung. Bei den siebten Klassen war das Wissen über die französische Landeskunde und Kultur gefragt. Dazu gehörte das Lokalisieren des Eiffelturms auf einer Karte.

 

Im Hinblick auf das kommende Schuljahr müssen sich die Fünftklässler zwischen Französisch und Latein als zweite Fremdsprache entscheiden und die Siebtklässler haben die Möglichkeit Französisch als dritte Fremdsprache dazuzuwählen. Die Probestunde mit dem »France-Mobil« sollte einen ersten Eindruck bringen.