Westfalen-Blatt,10.10.2014

Mit »Mario Car« auf den zweiten Platz gefahren


Steinhagener Gymnasiasten feiern Erfolg im Waldbad

 

wb101014Nele und Marvin Betsch (vorne) als Fahrer, Martin Wolters (Gemeindewerke) Felix Riechert, Tilmann Zurmühlen, Julian Bracht, Philip Schulte im Rodde, Bjarne Falkenberg, Lehrer Wolfgang Schulte (alle Gymnasium) und Gemeindewerke-Chef Martin Goldbeck feiern den Erfolg beim Solarcup. Foto: Bluhm

 

Ein zweiter Platz im Geschicklichkeitsparcours, ein fünfter Platz beim Kopf-an-Kopf-Rennen und vor allem viele Erkenntnisse beim Bau ihres Rennwagens - die Teilnahme am Bobbycar-Solarcup hat sich für die Steinhagener Gymnasiasten vom Team »Mario Car« gelohnt. Belohnt haben sich Tüftler, Fahrer, Betreuer und Sponsoren jetzt im Waldbad mit einem Grillabend.


Zum zwölften Mal ist in diesem Jahr der Bobbycar-Solarcup in Bielefeld unter 20 Schüler-Teams ausgetragen worden. Zum vierten Mal war das Steinhagener Gymnasium. dabei. Jeweils neu muss ein herkömmliches Bobbycar mit einem zur Verfügung gestellten Bau-satz in einen Flitzer verwandelt werden. Und das macht den Tüftlern aus der zehnten Klasse besonderen Spaß. Tilmann Zurmühlen, Julian Bracht, Philip Schulte im Rodde und Bjarne Falkenberg sind sich einig: Im Unterricht sei man immer an den Stoff gebunden, aber beim Bauen am Bobbycar könne man selbst Vieles auspro-bieren. Letztlich gehe es auch dabei um den Wettbewerbsgedanken: immer besser werden und das Bobbycar optimieren.

 

Das hat das Konstrukteursteam diesmal durch einen Doppelmotor geschafft. Eigentlich darf das Bobbycar nur einen Elektromotor haben, der seine Energie aus Solar-zellen und Akkus bezieht. Doch die Schüler bauten parallel einen zweiten mit einer anderen Über-setzung und schalten jeweils wie bei einem Getriebe um. So läuft immer nur einer.

 

Als Fahrer kommen die Autobauer hingegen nicht in Frage. Denn nur, wer nicht älter als zehn Jahre ist, darf hinters Steuer. Deshalb übernahmen Fünftldässler Marvin Betsch und seine Schwester Nele die Rennen. Dass sich das Team nach Super Mario benannt hat, liegt an der Liebe zum Detail: »Wir achten immer aufs Design, nicht nur auf die Schnelligkeit«, sagen die Schüler. So starteten sie 2013 beispielsweise als »Bobby Marley« auch mit der entsprechenden Musik.


Die Gemeindewerke übernehmen die Kosten für den Bausatz in Höhe von 500 Euro, 300 Euro für Material zur Optimierung des Fahrzeugs und stellen die Garage zur Verfügung.


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