Westfalen-Blatt,02.12.2014

 

Italiener staunen über modernes Schulgebäude


Delegation aus Fivizzano besucht Steinhagener Gymnasium

 

wb021214Die Schüler Malte Speich (von links), Julian Schober, Julian Hövelmann und Hannes Kühl zeigen mit Dolmetscher Karsten Müller und den drei Lehrerinnen Sandra Brinkmann, Vera Noll und Wiebke Czaplinksky den Gästen Francesca Nobili, Andrea Sisti, Elisa Casula sowie Bürgermeister Klaus Besser, Giovanni Poleschi und dem stellvertretenden Bürgermeister Udo Bolte die Schule. Foto: Walkusch

 

Musik, die Naturwissenschaften und bilingualer Geschichtsunterricht: Was das Steinhagener Gymnasium alles zu bieten hat, zeigten jetzt fünf Schüler einer Delegation aus der Partnerstadt Fivizzano.

 

Der stellvertretende Bürgermeister Andrea Sisti, der Ratsvorsitzende Giovanni Poleschi, sowie die Schulamtsleiterin Francesca Nobili und die Kämmerin Elisa Casula waren aus Fivizzano angereist — einmal, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen, und um das Steinhagener Gymnasium besser kennenzulernen.
Das könnte passender nicht sein: Schließlich waren gerade im Herbst dieses Jahres 42 Lateinschüler vom Gymnasium zu Besuch in der italienischen Partner-stadt. Nun sollte also anders herum einmal gezeigt werden, wie der Schulalltag in Deutschland so aussieht.


Begeistert waren die Italiener vor allem von dem modernen Gebäude. »Aber das ist kein Standard in Deutschland«, betonte Bürgermeister Klaus Besser. »Da liegen wir in Steinhagen deutlich drüber.« Ob man bei diesen schönen Räumlichkeiten dann noch lieber zur Schule geht, wollte Andrea Sisti von den Schülern wissen. »Man hat hier schon viele Möglichkeiten«, sagte Malte Speich. Die Motivation hänge dann doch aber eher vom Unterrichts-fach ab als vom Gebäude.


Sei es der bilinguale Geschichtsunterricht, in dem die Schüler auf Englisch die deutsche Geschichte nach 1945 behandelten, oder die Schulbücher in der Bibliothek, die man sich umsonst ausleihen kann und nicht — wie in Italien — kaufen muss: Die Delegation war beeindruckt von der Schule und dem Unterricht. So wurde kurz in den Physikunterricht hineingeschnuppert und auch bei den Musikern vorbeigeschaut, die derzeit das Thema Filmmusik behandeln.


Anschließend wurde der Herbst-Besuch der Steinhagener Schüler in Italien mit einer Bildershow noch einmal in Erinnerung gerufen. Dazu gab es kleine typisch westfälische Häppchen. Nach einem musikalischen Abschied ging es gestern noch in die Neue Mensa des Schulzentrums zum Mittagessen — und dann war der Kurztrip nach Deutschland auch schon wieder zu Ende.


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