Westfalen-Blatt,20.09.2013

Auf den Spuren der Blues Brothers


Gymnasium erstmals bei Kulturtagen: Junior-Bigband und Swingkids treten in der Mensa auf

 

wb20092013Die Junior-Bigband, bestehend aus Schülern bis zur Klasse neun, hat fleißig geübt für den Blues- und Soulabend.

 

Die eine oder andere Sonnenbrille wird sicherlich zu sehen sein. Doch vor allem sind Juniorbigband, Swingkids und die Ehemaligen-Band des Steinhagener Gymnasiums bei den Kulturtagen musikalisch unterwegs auf den Spuren von Elwood und Jake Blues, wenn sie am Freitag, 27. September, in der neuen Mensa auftreten.


Um 20 Uhr beginnt das Blues-und Soul-Konzert. Weil nur etwa 300 Zuschauer in der Mensa Platz finden, ist es empfehlenswert, sich mit Karten schon im Vorverkauf zu versorgen: Erhältlich sind sie in der Bürgerberatung im Rathaus Montag bis Mittwoch 7.30 bis 17 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 18 Uhr und Freitag 7.30 bis 12.30 Uhr.
»Für uns ist das eine absolute Premiere, bei den Kulturtagen mitzuspielen. Wir haben unsere gesamte Jahresplanung darauf ausgerichtet«, sagt Musiklehrer Stefan Binder. Schon weil sich die Besetzungen von Ensembles änderten, hole man die Stücke eben nicht aus der Schublade, sondern studiere ein Repertoire über ein ganzes Schuljahr ein, so Binder.

 

So verspricht er für das »Blues Brothers«-Konzert ein mitreißendes Programmm, das neben den jüngeren Musikern der Junior-Bigband die älteren Swingkids sowie die Projektband »SK11/13« gestalten. Die Projektband, das sind 18 ehemalige Schüler, die nach dem Abi inzwischen verstreut in ganz Deutschland leben oder auch erst frisch aus dem Ausland zurückgekehrt sind. »Dieses Projekt ist eine schöne Möglichkeit, dass Ehemalige die Verbundenheit mit ihrer Schule zeigen können«, sagt der Musiklehrer. »Ich bin gespannt, ob sie noch spielen können«, sagt Binder augenzwinkernd.

 

Und er hat zudem Stargäste anzukündigen. Einige Lehrer machen auch mit: Neben Musik-Kollege Elmar Westerbarkey sind das Andreas Frerkes (Gesang), Wolfgang Schulte (Posaune) und Carsten Hönniger, der nicht nur am Gymnasium unterrichtet, sondern eigentlich Konzertgitarrist ist und als Duo mit seinem Bruder einige Stücke spielt und so einen musikalischen Gegenpol zum Blech der Bigband setzen wird.

 

Apropos Akustik: Die dürfte in der mit vielen Glasflächen ausgestatteten Mensa recht hart sein, wie Stefan Binder vermutet. Aber die Atmosphäre verspricht dennoch großartig zu werden, wie auch Petra Holländer, Kulturtage-Beauftragte der Gemeinde, meint. Denn feste Sitzplätze gibt es nicht, auch Stehtische werden aufgebaut. Und die Eltern der Gymnasiasten sorgen fürs Catering. »Das Konzert soll auch ein Treffpunkt sein«, sagt Schulleiter Josef Scheele-von Alven.