15 Gymnasiasten besuchen für zwei Wochen Partnerschule in den USA



wb271112Schwer beeindruckt von »Big Apple« und seinen Hochhäusern sind die Gäste bei einem Wochenend-Trip nach New York mit ihren Gastfamilien: (von links) Christian Schirmer, Caitlin Briody, Joanna Mikel, Fabian Heidecke, Paula Faber, Svea Bannasch, Mahnoor Mian und Adrian Shirzadi.

 

»The American Way of Life«, die amerikanische Lebensweise, war für zweieinhalb Wochen das Motto für 15 Schülerinnen und Schüler des Steinhagener Gymnasiums. Ein Austausch hat die Deutschen an die E.O. Smith High School in Storrs, Connecticut, an der Ostküste der USA geführt.

 

Nach achtstündigem Flug Frankfurt-Montreal (Kanada) und Weiterflug nach Hartford, der Hauptstadt Connecticuts, war das Willkommen der Gastfamilien um-so wärmer, die die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen Maike Pieper sowie Julia Leonard an der High School erwarteten. Schon nach dem ersten amerikanischen Abend waren die jungen Deutschen begeistert von der Gastfreundschaft der Amerikaner. Und die Schule? Wie in amerikanischen Filmen, waren sich alle einig. Hier gingen sie gerne in den Unterricht.
Auch außerhalb der Schulzeiten kam es zu zahlreichen Treffen zwischen Gastgebern und Gästen. Bereits bei der Welcome-Party am ersten Abend, die bei einer Schülerin Zuhause stattfand, waren erste Freundschaften geknüpft worden, und es war klar, dass alle die zweieinhalb Wochen sehr genießen würden. Ein gemeinsamer Ausflug führte in einen Kletterpark, wo die Jugendlichen nach anfänglichen Bedenken immer mutiger wurden. Unter anderem war ein Ausflug nach Newport (Rhode Island) geplant, bei dem die Gruppe zunächst eine der für Newport bekannten Privatresidenzen besichtigte und später einen Cliffwalk an der Atlantikküste unternahm.

 

Die restlichen Ausflüge, wie die Besichtigung des Pequot- Museums, das sich mit der Geschichte der Ureinwohner Amerikas beschäftigt, sowie ein Rundgang durch das Regierungsgebäude Hartfords, waren den Gästen vorbehalten. Die »University of Connecticut«, direkt neben der High School gelegen, bot mit der großen Basketballhalle prima Sportmöglichkeiten.

 

Höhepunkt des Austauschs war ein Wochenende mit den Gastfamilien oder in Kleingruppen in New York — noch bevor Wirbel sturm Sandy durchzog und Zerstörung hinterließ. »Es war wirklich beeindruckend, weil New York so viel zu bieten hat und man an jeder Ecke etwas Neues entdecken kann«, sagte Neuntklässlerin Alicia Schmidt.

 

Viel zu schnell war die Zeit verflogen. Aber ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr Ende Juni, wenn die amerikanischen Schülerinnen und Schüler in Steinhagen zu Gast sind.


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