Photovoltaikanlage produziert Strom fürs Gymnasium

 

Eine 30 000 Watt Photovoltaikanlage versorgt künftig das Steinhagener Gymnasium mit elektrischem Strom. Eingespeist wird er über Kollektoren, die auf dem Gebäude C Ost angebracht worden sind. Finanziert wird die Anlage durch Spenden und vom Förderverein. 

 

ImageSie freuen sich über die Photovoltaikanlage über den Dächern des Gymnasiums (von links): Bürgermeister Klaus Besser, Schulleiter Josef Scheele von Alven, Schüler Sammy Rodiek, Physiklehrer Andreas Frerkes, Schüler Julian Mertens, und Fördervereins Vorsitzen der Thomas Kopsieker. Foto: Heiko Johanning

Am Freitag wurde sie der Schule übergeben. Der Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Kopsieker, begleitete das Projekt von Anfang an. »Wir haben 100 000 Euro in diese Anlage investiert. Ein Teil davon mussten wir fremd finanzieren, da uns die Mittel fehlten«, sagt Kopsieker. Spendabel zeigten sich einige heimische Firmen, aber auch die Schüler, Lehrer und Eltern des Gymnasiums: »Wir haben 50-Euro Zertifikate herausgegeben, die jeder erwerben konnte«, sagt Kopsieker. Mehr als 150 seien eingegangen. »Dazu kamen noch Sponsorengelder, so dass wir auf ein Eigenkapital von 20 000 Euro zurückgreifen konnten.«

Für Physiklehrer Andreas Frerkes hat dieses Projekt etwas mit Nachhaltigkeit zu tun: »Wir haben zwar unseren Preis als Energieweltmeister sowie die Mittel aus dem Umweltpreis der Gemeinde mit in die Finanzierung einfließen lassen, aber für uns Lehrer und Schüler ist wichtig zu erfahren, wie arbeitet eine solche Anlage, was bedeutet sie für unsere Umwelt, und was können wir daraus lernen.« Für die Schüler Julian Mertens aus der Jahrgangsstufe elf und Sammy Rodiek aus der neunten Klasse steht indes fest: »Es ist eine tolle Sache, wie auch unsere Eltern und die Lehrer mit Freude diese Idee weiter und mitgetragen haben. So entstand aus einer Idee ein Kollektivprojekt.«

Auch Bürgermeister Klaus Besser zeigt sich zufrieden: »Schule; Förderverein und Gemeinde als Träger haben hier gut zusammengearbeitet.« Die Gemeinde stellte die Dachfläche für die Anlage zur Verfügung und die Gemeindewerke nehmen den Strom ab.

Was jetzt noch fehlt, ist das Display. Andreas Frerkes: »Es soll in, der Eingangshalle installiert werden und zeigt neben den Mengen der Stromerzeugung auch die Daten der C02 Ersparnis an.« Übrigens: Die Anlage ist auf 20 Jahre ausgelegt. »Sollte es bis dahin bei den Einspeisevergütungen bleiben, haben wir mehr als 71 500 Euro an Erlösen aus dem Stromverkauf erwirtschaftet«, hat Thomas Kopsieker errechnet.  


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