Haller Kreisblatt

Schüleraustausch am Gymnasium 

 

Ein paar Tränen kullerten am Montag auf der Abschiedsparty für die 15 französischen Austauschschüler des Gymnasiums. Nach neun Tagen in Steinhagen geht es nun für die 14- bis 15-Jährigen zurück in die Heimat. 

 

ImageGemeinsames Essen: Französische und deutsche Schüler genießen ihre letzten gemeinsamen Stunden. Foto: B. Bertelmann

„Im Großen und Ganzen ist der Schüleraustausch ganz gut gelaufen", berichtet Julia Leonard, Lehrerin am Steinhagener Gymnasium. Das Programm, das bereits seit 2004 am Steinhagener Gymnasium läuft, wird im Europaprofil des Wahlpflichtbereichs angeboten.

Bereits Anfang Februar waren 15 Steinhagener Schüler der achten Jahrgangsstufe nach Villeparisis in der Nähe von Paris gefahren. „Dort hat es uns super gefallen. Wir sind in den Schulalltag eingebunden worden und haben viele Ausflüge gemacht, wie zum Beispiel ein Besuch von Euro Disneyland", erzählen die Schüler. Die Unterbringung erfolgte in Gastfamilien. Natürlich durfte auch ein zweitägiger Besuch der Hauptstadt Paris nicht fehlen.

Vom 15. März bis gestern besuchten nun 15 französische Schüler das Gymnasium Steinhagen und lernten wiederum die Gastfamilien ihrer Austauschschüler kennen. Auch die französischen Gäste wurden in den Alltag der Steinhagener Schule eingebunden. Außerdem standen Ausflüge nach Bielefeld, Minden und nach Berlin auf dem Programm. Als gemeinsames Projekt erstellten die Jugendlichen zusammen eine Infobroschüre, in der sie die Hauptstädte Paris und Berlin miteinander verglichen.

Auf der abschließenden Party im Gymnasium, zu der nicht nur die Schüler, sondern auch Lehrer und Gasteltern eingeladen waren, gab es ein reichhaltiges Buffet mit unterschiedlichen Spezialitäten aus allen Ländern. Die Lehrer Arnim Nölke, Julia Leonard und Initiatorin Jutta Bischoff blickten dabei Zuversichtlich in die Zukunft.

„Das Europaprofil ist durch den Schüleraustausch eines der beliebtesten Profile. Wir versuchen es jedes Jahr zu verbessern. Es wurde bereits Kontakt zu einer Schule in Haxham in England aufgenommen, um es noch attraktiver zu gestalten", berichtet Bischoff. Vielleicht kamt so im nächsten Jahr aus einem »Bonjour« ein »Hello« werden.