Haller Kreisblatt

Bis zum Ende der Sommerferien soll die Erweiterung des Bauteils C abgeschlossen sein /Kosten: 1,7 Millionen Euro 

 

„Das wird eine knappe Kiste, aber wir schaffen das", sagt der stellvertretende Schulamtsleiter Stephan Walter. Nach den Sommerferien soll der Anbau an das Gymnasium fertiggestellt sein. Die Erweiterung des Bauteils C wird für den Ganztagsbetrieb genutzt. Im April war Baubeginn. 

 

ImageKnappe Kiste: Stephan Walter (rechts) bespricht mit Rene Kottenstedde von Metallbau Blienert den Stand der Bauarbeiten. Zu Schulbeginn sollen die Bagger und Kräne abgezogen sein. FOTOS: F. JASPER

Das Problem: „Durch das Konjunkturpaket, das zurzeit in vielen Kommunen verbaut wird, haben wir mancherorts Probleme damit, benötigte Materialien rechtzeitig zu bekommen. Das stellen wir auch auf anderen Baustellen momentan fest", erläutert Stephan Walter. Doch er bleibt optimistisch, dass der 420 Quadratmeter große Anbau pünktlich fertig wird. Die Elektroarbeiten sind bereits in vollem Gange. „Bis zu sechs Kilometer Kabel werden wir hier wohl verlegen", schätzt Sebastian Lorrek von Elektro Sötebier. Hintergrund der Erweiterung des Gymnasiums sind die steigenden Schülerzahlen. „Eigent lich ist die Schule ja dreizügig angelegt. Aber inzwischen sin wir fast komplett vierzügig", berichtet Walter. Das sei vor alle der Tatsache geschuldet, dass inzwischen mehr als 40 Prozent der Steinhagener Grundschüler nach der vierten Klasse aufs Gymnasium wechseln.

ImageSechs Kilometer Kabel: Sebastian Lorrek von Elektro Sötebier. 

In dem Anbau werden ein Fachlehrerzimmer, drei kleine Lernräume für Schüler, zwei Klassenräume und ein multifunktional ausgestattetes Lernstudio untergebracht werden. Die reinen Baukosten betragen 943 000 Euro. Hinzu kommen 128 000 Euro für die Einrichtung. Gefördert wird die Baumaßnahme am Gymnasium übrigens nicht über das Konjunkturpaket, sondern über das so genannte 1000 Schulen Projekt des Landes. „Wir bekommen 150 000 Euro vom Land", so Stephan Walter.

Essensausgabe künftig im Schulpavillon

Ebenfalls in den Sommerferien werden Umbauarbeiten im Pavillon vor dem Gymnasium vorgenommen. Hier soll nach den Ferien die Essensausgabe für den fünften sowie den siebten bis 13. Jahrgang organisiert werden. Eine provisorische Lösung, bevor 2011/2012 die Mensa im Schulzentrum entweder vergrößert oder eine ganz neue Mensa gebaut wird.

Wie berichtet, ist die bisherige Mensa zu klein. „Die 146 Sitzplätze reichen nicht aus, weil das Gymnasium seit letztem Jahr einen Ganztagsbetrieb hat und nach den Ferien die Realschule ebenfalls ihren Ganztagsbetrieb aufnimmt. Bereits jetzt musste das Essen im Zwei Schichten-Betrieb ausgegeben werden", so Stephan Walter. Ein externer Anbieter wird die Essensausgabe am Gymnasium organisieren. Das Essen soll mit frischen Beilagen aus der Mensa angereichert werden.


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