Westfalen-Blatt

Erster Spatenstich für das neue Steinhagener Gymnasium



wb050701Setzten gestern Nachmittag den Spaten im knochentrockenen Boden am Steinhagener Schulzentrum an: (von links) Karl Jörger, Stephan Walter, Andreas Knirr, Sabine Godejohann, Klaus Besser, Dr. Paul Nolte, Josef Scheele-von Alven, Karlgünter Eggersmann Foto: Johanna Refardt 

S t e i n h a g e n (joh). Unter lautem Beifall der Zuschauer dringt die Schaufel in die Erde ein: Der erste Spatenstich für das Steinhagener Gymnasium ist für zahlreiche Bürger von Interesse. Kein Wunder: »Heute ist ein historischer Tag für die Gemeinde«, sagte Bürgermeister Klaus Besser gestern auf dem Gelände, auf dem bisher noch nicht viel erahnen lässt, dass dort im November 2002 die ersten Kinder die Schulbank drücken werden. »Ein Tag des Aufbruchs, an dem wir den Auftakt für den Bau unseres Gymnasiums feiern.«

 

Der Bürgermeister dankte ausdrücklich noch einmal all jenen, die »sehr aktiv daran mitgewirkt haben, diesen Tag zu ermöglichen.« Das seien unter anderem die Mitglieder des Rates und des Ausschusses für Schulen, Jugend, Sport und Kultur gewesen: »Alle Mitglieder haben dieses Vorhaben hervorragend mitgetragen«, betonte Klaus Besser. Nur durch die Bereitschaft des Ehepaars Jörger, das Grundstück zu verkaufen, könne das Gymnasium so verwirklicht werden. Großen Anteil daran hätten auch der „Projektmanager" Stephan Walter vom Schulamt sowie die beteiligten Firmen. 
»Dank der guten Arbeit der Schulleitung - Josef Scheele-von Alven und seine Vertreterin Christa Wille-Möller - und des Kollegiums können die Kinder nach den Ferien pünktlich mit dem Schulbetrieb beginnen«, bedankte sich der Bürgermeister. 
Dann läuft der Unterricht zwar noch in den Containern, die die Zeit bis zur Fertigstellung des Gebäudes überbrücken sollen, doch Andreas Knirr vom Architekturbüro Knirr und Pittig wusste einen Trost für all die Schüler, die ungeduldig auf das fertige Schulgebäude warten: »Der erste Spatenstich hat eine besondere symbolische Bedeutung, denn damit beginnt der für alle sichtbare Prozess des Wachsens. Was bisher eine kühne Idee war, wird nun Wirklichkeit.« Der Diplom-Ingenieur war zuversichtlich, dass die »zielorientierte und gute Zusammenarbeit« mit der Gemeindeverwaltung weiter geht. 
Dann mussten auch die bei Redner »ran«: Gemeinsam griffen die Beteiligten zu und schritten zum symbolischen ersten Spatenstich. Die Grundsteinlegung wird bald folgen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.


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