Haller Kreisblatt

Über 60 Kinder nutzen Fragestunde rund ums Gymnasium

• Steinhagen (nic). Über 60 Kinder waren am Montagabend in den großen Saal des Steinhagener Rathauses gekommen, um sich das neue Gymnasium als 3D-Film anzuschauen. Und erstmals in der Geschichte des Ausschusses für Schulen, Jugend, Sport und Kultur nahmen die Mädchen und Jungen ihr Recht in Anspruch und nutzten die Fragestunde. Und sie hatten viele Fragen...

Fragen wie „Komme ich mit meiner Freundin in eine Klasse?", „Sind die Pavillons beheizt?", oder „Wie viele Toiletten gibt es in der, Schule?",interessierten die künftigen Sextaner brennend. Und auf die meisten Fragen hatten der neue Rektor Josef Scheele-von Alven, die Architekten Burkhard Pittig und Andreas Knirr oder die Mitarbeiter vom Schulamt sogar eine Antwort. So erklärten die Experten den kleinen Gästen, dass die neue Schule eine Nutzfläche von 7500 Quadratmetern haben wird - wenn denn im Jahre 2003 alle Klassenräume fertig gestellt sind. Die Sporthalle, so zeigte Andreas Knirr auf einem Plan, wird gegenüber der Cronsbachhalle entstehen. Scheele-von Alven hob noch einmal hervor, dass die neuen Füntklässler nun neun Jahre lang die Ältesten auf der Schule sein werden und zu allen neuen Einrichtungen befragt würden. Und spätestens bei dieser Aussage wurden einige Kinder gleich ein paar Zentimeter größer. Im Gegenzug kam prompt das freundliche Angebot, dass man beim Einzug in die Container vielleicht helfen könne... „Sehr gerne", freute sich der Rektor.
Scheele-von Alven berichtete weiter, dass es sowohl Lehrer als auch Lehrerinnen geben und man sich bemühen werde, dass Freundinnen und Freunde in eine Klasse kommen. „Die Schulzeiten", so der Rektor weiter, „richten sich nach den Anfangszeiten des Schulzentrums - schließlich nutzen wir die gleichen Busse." Siebte und achte Stunden werde es erst in der neunten Klasse geben, so der Pädagoge. Und auf die Frage, ob es dann mittags auch etwas zu essen gebe, konnte er die Kinder beruhigen: „Entweder versorgen euch eure Eltern oder wir nutzen die wunderschöne Mensa."
Auch was die Unterrichtsinhalte betrifft, so hat Josef Scheele-von Alven übrigens schon ganz konkrete Vorstellungen: „Wir werden einen Schulchor und ein Orchester anbieten und verschiedene AGs ins Leben rufen." Und in Sachen dritte Fremdsprache hinter Englisch und Französisch hat der Pädagoge auch schon eine Idee: „Vielleicht kann man in Anlehnung an die Partnerschaft zu Fivizzano Italienisch einführen."

Mit großem Applaus wurden die kleinen Gäste schließlich verabschiedet und Sabine Godejohann versicherte: „Wie gut, dass ihr so viele Fragen gestellt habt. Einen großen Teil hätten wir vorher nicht beantworten können!"