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MINT-EC-Schule

Das Steinhagener Gymnasium wurde am 11. November 2016 offiziell in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. Zitat: „Das Gymnasium hat im MINT-EC-Auswahlverfahren 2016 seine hohe Qualität in der MINT-Bildung bewiesen und ist nun Teil des größten deutschen Schulnetzwerks für MINT-Spitzenförderung.“

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil. Ziel ist es, die Leuchtturm-Schulen bei ihrer Entwicklung zu MINT-Talentschmieden mit hochkarätigen Angeboten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen zu fördern.

MINT-EC-Netzwerk: Die Aufgaben

  • Aktivierung und Gewinnung von Schülerinnen und Schülern für MINT- Studiengänge und -Ausbildungen
  • Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Schulen, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Weiterbildung der MINT-Fachlehrkräfte
  • Optimierung des Schulmanagements und Beförderung des Austauschs und des Wettbewerbs zwischen den Schulen
  • Stärkung des Selbstorganisationsprozesses der Schulen als mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunktschulen
  • Digitalisierung an Schulen vorantreiben

MINT-EC-Netzwerk: Die Instrumente

  • mehrtägige Forschungsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen
  • Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler sowie für Schulleitungen
  • MINT400 - Das Hauptstadtforum als größte Netzwerkveranstaltung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte
  • Schulleitertagungen und -trainings zu Schulmanagement und Schulentwicklung
  • Fachtagungen und Fortbildungen für Fachlehrkräfte
  • Fachvertiefende interdisziplinäre Themencluster für Schulleitungen und Lehrkräfte
  • Pilotprojekt HPI Schul-Cloud: Entwicklung einer digitalen Lehr- und Lernplattform unter Einbezug der MINT-EC-Schulen
  • Alumni-Netzwerk für ehemalige MINT-EC-Schülerinnen und Schüler

MINT-EC wird vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING., den Verbänden der bayerischen Wirtschaft (vbw/vbm/bayme) und der Siemens Stiftung gefördert und steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft des Präsidiums der Kultusminister­konferenz (KMK).

Als MINT-EC-Schule können wir unseren Schülerinnen und Schülern hochkarätige Förderprogramme und Veranstaltungen anbieten. Darüber hinaus erhalten sie die Möglichkeit, neben dem Abitur an unserer Schule das bei Hochschulen und Unternehmen angesehene und bundesweit einheitliche MINT-EC-Zertifikat zu erhalten, mit dem herausragende Leistungen und besonderes Engagement in den MINT-Fächer angemessen dokumentiert und gewürdigt wird.

 

Das MINT-EC-Zertifikat

Um das MINT-EC-Zertifikat zu erhalten, müssen in drei Feldern Anforderungen erfüllt werden:

  • Es müssen in der Q-Phase entweder 2 MINT-Leistungskurse oder 1 MINT-Leistungskurs und zwei MINT-Grundkurse belegt werden. Die durchschnittliche Punktzahl in diesen Fächern über die vier Halbjahre sollte mindestens 9 Punkte betragen.
  • Es muss eine Facharbeit im MINT-Bereich geschrieben oder der MINT-Projektkurs „Energie und Zukunft“ belegt und ebenfalls mindestens 9 Punkte erreicht werden.
  • In den dritten Bereich gehen alle zusätzlichen MINT-Aktivitäten ein, die während der gesamten Laufbahn besucht wurden.

Hier einige Beispiele: MINT-Studios, Galileo-Profil, Laborhelfer-Auszeichnung, MINT-Wettbewerbe, Praktika im MINT-Bereich, Vorträge, Besuch von MINT-EC-Camps, etc.

Für die Teilnahme an diesen MINT-Bausteinen gibt es 5, 10 oder 15 Punkte. Es werden dann mindestens 40 Punkte in diesem Anforderungsfeld benötigt.

Mehr Informationen zum MINT-EC-Zertifikat und den diesbezüglichen Anforderungsfeldern finden Sie hier [Link]

 

Neues am SteinGy aus dem MINT-EC-Bereich gibt es hier zum Nachlesen:

https://www.mint-ec.de/schulnetzwerk/mint-ec-schulen/microsite/steinhagener-gymnasium/

Als Beispiel für die hohe Qualität der MINT-EC-Veranstaltungen und als ein „kleiner Einblick“ in den MINT-EC-Schulblog auf der obigen Microsite des Steinhagener Gymnasiums:

 

Der persönliche Bericht einer Schülerin von der Freigeist-Akademie 2019

freigeist

In den Sommerferien 2019 nahm ich an einem zweiwöchigen Bildungsprojekt im ehemaligen Kapuzinerkloster Sant’Andrea bei Collevecchio in Italien teil und belegte die Seminare “Kunst und Recht“ und „Was können wir wissen?“. Über das von der Freigeist-Akademie angebotene Projekt wurde ich von meiner Chemie-Lehrerin aufmerksam.

Meine erste Befürchtung war, als ich endlich in Italien ankam, dass es vielleicht doch nicht so einfach sein könne, direkt in gutem Kontakt zu den anderen Teilnehmern zu kommen, weil am Anfang alle recht zurückhaltend sein würden und alles seine Zeit brauche. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet.

Direkt am Flughafen in Rom angekommen, gab es einen offenen Austausch zwischen den angereisten Teilnehmern. Später im Kloster angekommen, machten wir eine kleine Vorstellungsrunde, bei der ich sowohl die Teilnehmer als auch die Dozenten näher kennenlernte. So fühlte ich mich bereits nach kurzer Zeit als Teil des Teams, was mir das Ankommen sehr erleichterte. Begeistert kann ich sagen, dass mir die Atmosphäre im Kloster sehr gefallen hat. Vor allem die gemeinsamen nächtlichen Werwolf-Spiele im Kreuzweg wirkten sich positiv auf unser Zusammenleben auf.

Das Leben in Collevecchio ist ganz anders als im Rest Italiens. Dort herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Collevecchio ist landschaftlich einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe. Natürlich gab es viele verschiedene Unternehmungen, wie ein professioneller Felskletterkurs, ein Italienischkurs, Exkursionen in die mittelalterliche Stadt Orvieto, an den Strand des Badesees Lago di Vico. All das wurde noch übertroffen von der zweitägigen Exkursion nach Rom. Den kulturellen Reichtum dieser faszinierenden Stadt wurde uns von Kunsthistorikern und unseren Dozenten auf wunderbare Weise nahegebracht.

 

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