„Wir sind eine Schule zum Wohlfühlen und leben unsere Leitlinien sehr aktiv. Bei uns herrscht ein aktives Miteinander von Schülern, Lehrkräften und den Eltern“, sagt die stellvertretende Schulleiterin des Steinhagener Gymnasiums, Katja Wiertz, welche den Besuchern beim Tag der offenen Tür am Freitagnachmittag alle wichtigen Fragen rund um das „Steingy“ beantwortet. Eine Schule, die nicht nur durch ihre besondere Architektur, sondern ebenso mit einem breiten Angebot und seinen Entwicklungsmöglichkeiten beeindruckt.

Westfalenblatt, 17.01.2022.

2022 0117TdoT WBModerne Technik, die fasziniert: Neuntklässlerin Lea zeigt der zehnjährigen Lilou die Grundlagen des Programmierens. Nur eines von vielen Angeboten der Schule. FOTO: Krammenschneider

Der Schritt von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist ein nicht gerade unbedeutender. Schließlich sollen die eigenen Kinder hier mindestens die nächsten sechs Jahre lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln, um optimal vorbereitet in ein Studium oder direkt in das Berufsleben starten zu können. Viele Eltern fragen sich, was denn wohl die beste Lösung für ihren Nachwuchs sei. Das weiß auch Katja Wiertz: „Es geht deshalb heute darum, den Eltern eine Orientierung zu geben. Aufgrund von Corona zwar ohne Probeunterricht und viele Schüler. Jedoch sind wir froh, den Tag der offenen Tür überhaupt durchführen zu können. Die Kinder möchten ihre neue Schule schließlich vorher auch mal von innen sehen.“

Damit dies gelingt, haben sich die Verantwortlichen ein Hygienekonzept überlegt, welches die Besucher in kleinen Gruppen durch das Schulgebäude führt. Zusätzlich hat man dafür gesorgt, dass die Schüler der verschiedenen Grundschulen zu unterschiedlichen Zeiten eintreffen, um so wenig Kontakte wie möglich zu haben. „Es klappt bisher völlig reibungslos. Erprobungsstufenkoordinatorin Bettina Winkelbach hat das super organisiert“, befindet die stellvertretende Schulleiterin, die den Gästen gerne auch die Leitsätze der Schule näherbringt.

Dazu gehören beispielsweise eine gelebte Gesprächskultur, eine positive Lernatmosphäre, gegenseitiges Vertrauen oder auch eine Kultur des Hinschauens. Es gehe darum, „die Schüler zu mündigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu entwickeln“ und ihnen den Erwerb einer fachspezifischen Bildung zu ermöglichen. Das „Steingy“ setzt dabei auf vielfältige und abwechslungsreiche Lernmethoden, welche individuelle Leistungsstände berücksichtigt.

„Wir bieten tolle Entwicklungsmöglichkeiten. Seien es die MINT-Fächer, unsere Bläserklasse im musischen Bereich oder das Europa-Profil mit den Sprachangeboten. Wir wurden kürzlich erst als ERASMUS-Schule neu zertifiziert“, sagt Katja Wiertz, laut der es am „Steingy“ ebenfalls möglich ist, ein bilinguales Abitur abzulegen.

Die Eltern zeigen sich beim Tag der offenen Tür in jedem Fall angetan vom Angebot und auch die Kinder kommen auf ihre Kosten. Im Bio-Raum gibt es Spannendes unter den Mikroskopen zu entdecken, und Stabheuschrecken können auf die Hand genommen werden. Im Chemie Raum werden Experimente durchgeführt und in der Sporthalle gilt es einen kleine Parcours zu absolvieren. Ein rundum gelungener Tag also für Groß und Klein.