Kooperation mit Firmen und weiteren Partnern wächst: Steinhagener Gymnasium erhält Berufswahl-Siegel für weitere drei Jahre

Westfalenblatt vom 07.10.2021

 

Schulabschluss – und dann? Wenn sich die Schülerinnen und Schüler des Steinhagener Gymnasiums mit der Planung ihrer beruflichen (oder weiteren schulischen) Zukunft auseinandersetzen, ist den Akteuren der Schule wichtig: Es gibt jede Menge Möglichkeiten, aber man muss sie auch aufzeigen. Längst ist am und ums SteinGy ein Netzwerk entstanden, das die jungen Leute über ihre möglichen zukünftigen Wege informiert.

Dafür erhielt die Schule 2018 erstmals das Berufswahl-Siegel Nordrhein-Westfalen. Weil dieses Engagement weitergeht, sogar wächst, konnte sich das Gymnasium nun rezertifizieren.Studium an Uni oder anderer Hochschule? Ausbildung im Betrieb, vielleicht ein duales Studium? Am SteinGy werden die Schüler frühzeitig an diese Vielfalt herangeführt, „möglichst zielgerichtet“, sagt Schulleiter Stefan Binder.

 

„Dafür ist der regelmäßige Austausch in unserem Netzwerk zur Studien- und Berufswahlorientierung enorm wichtig, das bringt manchen mitunter auf neue Ideen.“ Zu diesem Netzwerk gehören, so Binder, weiterhin „die bewährten Partner“ aus Firmen, Hochschulen, Agentur für Arbeit, ebenso die Schulpflegschaft und Institutionen wie der gemeinnützige Verein INTAL Bildung und Beruf, der Menschen in Übergangssituationen fördert. Zu den Steinhagener Partnerbetrieben gehören Hörmann, Jung Pumpen, Schaeffler, Gemeindewerke, Volksbank und Kreissparkasse. Die Aktionsgemeinschaft Steinhagen steuert jährlich 1000 Euro bei.

 

Am regelmäßigen Austausch nehmen neben den künftigen Schulabgängern und den genannten Betrieben auch Eltern, Lehrer und ehemalige Schüler teil. „Coronabedingt hatten wir zuletzt Online-Sitzungen“, berichtet Lehrerin Sonja Klose, in der Studien- und Berufsorientierung Ansprechpartnerin für Schüler der Sekundarstufe II. Sie freut sich, dass das Netzwerk wächst: „Neu mit im Boot ist beispielsweise die Fachhochschule Bielefeld; sie hilft bei der Orientierung, was eine FH überhaupt alles bietet.“Wichtig sind Stefan Binder, Sonja Klose und ihrem weiteren Beratungs-Kollegium aus Jennifer Gräfe, Annika Hoffmann und Nane Berning neben den Treffen der Kooperationspartner auch ganz praktische Einblicke: „So wie die Betriebserkundung der Neuntklässler bei Hörmann und unser Studien- und Berufsorientierungstag mit der Arbeitsagentur“, erklärt Sonja Klose. „Das ist zwischen Schule und Betrieben ein Geben und Nehmen“, sagt Stefan Binder, „es sind dadurch schon zahlreiche Ausbildungsverhältnisse entstanden.“ Man wolle gleichermaßen auf die Attraktivität von Ausbildungs- wie auch Studiengängen hinweisen, so Klose.

 

Das Berufswahl-Siegel NRW, verliehen durch die Detmolder Peter-Gläsel-Stiftung, gilt nun für weitere drei Jahre.


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