Viele Jugendliche wollen sich in das politische Geschehen einbringen, sind jedoch zu jung, um an den Bundestagswahlen teilzunehmen. Das Gymnasium hat sich darum an dem Projekt Juniorwahl beteiligt, um den Schülerinnen und Schülern die Chance zu geben, ihre politische Meinung zu äußern.

2021 0922 Juniorwahl komprLehrer Jan Breuer hat die Juniorwahl mit dem Q2-Zusatzkurs Sozialwissenschaften organisiert und durchgeführt. Dazu wurde ein Klassenzimmer zum Wahllokal. FOTO: Steingy

Alle Jugendlichen von der achten bis zur zwölften Klasse hatten die Möglichkeit, ins schuleigene Wahllokal zu gehen. Das sind 450 Wahlberechtigte. Die Ergebnisse wurden am Dienstag bekanntgegeben. Sie unterscheiden sich deutlich vom Ausgang der Bundestagswahl.

Klarer Wahlsieger am Gymnasium sind die Grünen, die 25,3 Prozent der Stimmen erhielten. Auf Platz zwei landet die FDP mit 21,3 Prozent. Erst auf dem dritten Platz findet sich die SPD wieder, die 16,8 Prozentpunkte auf sich vereinen kann. Die CDU liegt mit 13,3 Prozentpunkten abgeschlagen auf Platz vier. Mit 23,3 Prozent ist der Anteil der sonstigen Parteien – darunter die Linke mit 4,5 Prozent und die „Die Partei“ mit 4,5 Prozent – vergleichsweise hoch.

Bei der Wahl der Direktkandidaten liegt Ralph Brinkhaus von der CDU mit 25,3 Prozent ganz knapp vor Elvan Korkmaz-Emre von der SPD mit 25,1 Prozent. Dahinter Sebastian Stölting von den Grünen (18,3 Prozent), Patrick Büker von der FDP (17,5), Ann-Katrin Hanneforth von „Die Partei“ (5,3), Camila Cirlini von der Linken (3,5), Axel Nußbaum von der AfD (1,5) und Kai Funke von den Freien Wählern (0,5).

Die Wahlbeteiligung lag am Gymnasium bei 86,3 Prozent.


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