Westfalenblatt 20.02.21 - Anmelde-Rekord am Steinhagener Gymnasium: 133 Schüler werden 2021/22 den fünften Jahrgang besuchen - und wohl vier Klassen bilden.

Ein riesiger Zuspruch und gleichzeitig Rekord am Steinhagener Gymnasium: 133 Schülerinnen und Schüler haben sich für den kommenden fünften Jahrgang des Schuljahres 2021/22 angemeldet – so viele wie noch nie. Damit könnten vier fünfte Klassen gebildet werden.

Am Freitag war Anmeldeschluss. Demnach kommen 108 Kinder von Steinhagener Grundschulen, 25 aus benachbarten Einzugsgebieten, wie das SteinGy am Freitagabend mitteilte. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Gymnasium Rekordzahlen verbucht. „Diese erneut hohen Anmeldezahlen übertreffen jedoch all unsere Erwartungen!“, freut sich Schulleiter Stefan Binder. Auch für die Oberstufe lägen die Zahlen mit 14 Neuanmeldungen für die Einführungsphase „im sehr erfreulichen Bereich“.

Wie in den vergangenen Jahren bestätigt sich das ungebrochen hohe Interesse am bilingualen Bildungsgang. Bei der Bläserklasse sind die Anmeldezahlen im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig gewesen.

Unerwartet hoch seien die Anmeldezahlen auch wegen veränderter Informationsmöglichkeiten im Vorfeld, erklärt der Schulleiter: „Da wir unsere Informationsangebote coronabedingt in diesem Jahr komplett digital umstellen mussten, war schwer einzuschätzen, wie groß letztlich das Interesse an der Schule sein würde. Umso mehr freuen wir uns, dass sich unsere inhaltlichen Konzepte, der digitale Ausbau und das Ganztagsmodell bei Steinhagener Eltern und Interessenten aus Bielefeld so großen Zuspruchs erfreuen“, betont Stefan Binder. „Möglicherweise hat hier auch die ein oder andere Rückfrage an Eltern, Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen Ausschlag bei der Entscheidung gegeben. Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen!“ Wegen der vorliegenden Zahlen werde man die Gemeinde als Schulträgerin nun bitten, bei der Bezirksregierung die Genehmigung zur Einrichtung einer Mehrklasse einzuholen. Somit könnte der neue fünfte Jahrgang vier Klassen bilden.

Der Rückgang bei den Anmeldezahlen für die Bläserklasse sei nicht anders zu erwarten gewesen, so Binder. „Hier schlägt Corona auch im kulturellen Schulleben voll durch: Ausgesetzte Proben, ausgefallene Konzerte und Präsentationsmöglichkeiten, fehlende Möglichkeiten, mit Grundschülern in direkten Kontakt zu treten, erschwerten es deutlich, unsere Jüngsten hierfür zu begeistern. Dass es dennoch gelungen ist, eine Bläserklasse in Klassenstärke zu bilden, darf daher als Erfolg gewertet werden.“

„In der Oberstufe bewährt sich die enge Zusammenarbeit mit der Realschule, von der nahezu alle Neuanmeldungen kommen. Es zeigt sich, dass das Gymnasium auch für Absolventen dieser Schulform eine attraktive Möglichkeit ist, die Schulausbildung mit dem Ziel Abitur fortzusetzen.“


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