(Haller Kreisblatt) Mit spannenden Projekten bereitet sich das Gymnasium auf den Wettbewerb „Jugend forscht“ vor. Gerade erst wurde die Mitgliedschaft der Schule im MINT-EC-Netzwerk erneuert.

Das Gymnasium bleibt Mitglied im MINT-EC-Netzwerk. Das Rezertifizierungsverfahren war erfolgreich, damit verlängert sich die Mitgliedschaft bis 2024. Die Buchstabenfolge MINT steht für den Fachbereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, der Zusatz EC für Excellence Center. „Das ist schon eine echte Hürde, da reinzukommen“, sagt Andreas Frerkes, Physiklehrer und MINT-Koordinator am Gymnasium. Deutschlandweit gehören 300 Schulen dem Netzwerk an.

Ziel ist es, die Leuchtturm-Schulen bei ihrer Entwicklung zu MINT-Talentschmieden mit hochkarätigen Angeboten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen zu fördern. Bildungseinrichtungen, die davon profitieren möchten, müssen ein entsprechendes Konzept vorlegen, ihr Lehrpersonal entsprechend weiterbilden, bestehende Netzwerkaktivitäten vorweisen und erfolgreich an Wettbewerben teilnehmen.

„Jugend forscht“ ist so ein Wettbewerb. Ende Februar findet er aufgrund der Corona-Pandemie erstmals als Online-Version statt. Auch Michelle Immel und Finja Diestelkamp aus der 8 b bereiten gerade eine digitale Präsentation vor. Die beiden Schülerinnen untersuchen in ihrem Projekt kommerzielle Smarthome-Anwendungen und vergleichen sie miteinander. Außerdem haben sie ein eigenes System entwickelt.

Schule setzt MINT-Schwerpunkt im Unterricht

Ebenfalls mit einem Projekt vertreten sind im Februar Lisa Rahe und Kim Brinkmann aus dem zwölften Jahrgang. Sie untersuchen Hirnveränderungen bei Jugendlichen während der Pubertät. Mittels Experimenten und Fragebogen wollen sie zeigen, dass sich mit der Pubertät das räumliche Denken verbessert. Das Gehirn werde leistungsfähiger und arbeite schneller, erklären die Schülerinnen.

Wie Lehrer Andreas Frerkes erläutert, können die Schüler am Steinhagener Gymnasium in der Unterstufe zwei MINT-Studios, in der Mittelstufe das Galileo-Profil und in der Oberstufe den MINT-Projektkurs wählen. 20 Prozent des Q 1-Jahrgangs wählen den Kurs. Dabei handelt es sich nicht um klassischen Unterricht, sondern um freies Arbeiten und Lernen. Sogar eine fünfte Abiturprüfung im MINT-Bereich ist möglich.


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