Das Steinhagener Gymnasium erfreut sich eines guten Zuspruchs: 124 Fünftklässer, 18 weitere Oberstufenschüler. 

124 neue Schülerinnen und Schüler haben sich für den fünften Jahrgang angemeldet. Rekord: So viele waren es in der Geschichte des Steinhagener Gymnasiums noch nie. Schulleiter Stefan Binder sagte dem WESTFALEN-BLATT: „Für uns ist nicht nachhaltbar, woher diese große Zahl kommt. Wir freuen uns aber sehr über das Ergebnis und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen, wohl wissend, dass die Zahlen nächstes Jahr nicht wieder so hoch sein werden.“ Zum Vergleich: 2019 sind 93 Fünftklässler angemeldet worden, 2018 waren es 112 – ebenfalls ein hohes Niveau.

99 Kinder kommen von Steinhagener Grundschulen. Auch das sind mehr als sonst. Die Kinderzahl aus den benachbarten Einzugsgebieten hat sich ebenfalls erhöht: Die meisten sind aus Quelle, sechs kommen aus Halle. „Bereits bei den Informationsveranstaltungen und dem Tag der offenen Tür im Januar zeichnete sich ein sehr großes Interesse an der Schule, deren inhaltlichen Konzepten und dem Ganztagsmodell ab“, so Binder. Dennoch: „Die erreichten Anmeldezahlen und der vielfach sehr positive Zuspruch der Eltern bei den Anmeldegesprächen übertreffen alle unsere Erwartungen“, so Binder.

Positiv niedergeschlagen hat sich seiner Ansicht nach das ausgeprägte Interesse vieler Eltern am bilingualen Bildungsgang. Bei der Streicherklasse sind indes noch einige Plätze frei geblieben. Stefan Binder bietet deshalb Kurzentschlossenen unter den Angemeldeten an, dass sie sich noch für die Musikklasse entscheiden und im Sekretariat melden können.

In jedem Fall fordern die Zahlen eine Vierzügigkeit für den fünften Jahrgang – und dennoch werden die Klassen relativ groß sein. Die Mehrklasse muss die Gemeinde bei der Bezirksregierung beantragen

Mit 18 ist auch die Zahl der Neuanmeldungen für die Oberstufe gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen – 2019 waren es zehn. „In der Oberstufe bewährt sich die enge Zusammenarbeit mit der Realschule, von der der Großteil der Neuanmeldungen kommt“, so Binder. Und weiter: „Das zeigt, dass das Gymnasium weiterhin eine attraktive Alternative für die Oberstufe bei den Absolventen der Realschule sein kann.“

Westfalen-Blatt, 22.02.20


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