Linus Neugebauer bei „Jugend forscht“ erfolgreich

 Ein toller Erfolg für Linus Neugebauer: Mit seinem selbst entwickelten Getränkeautomaten 2.0 hat der Steinhagener Gymnasiast am Wochenende den zweiten Platz im Regionalentscheid von „Jugend forscht“ in Herford erlangt.

„Damit sind wir mehr als glücklich!“, freuen sich Neugebauer und sein betreuender Physiklehrer Andreas Frerkes, MINT-Koordinator am SteinGy. Denn in allen sieben Kategorien habe die Jury diesmal nur vier erste Preise vergeben, „dementsprechend ist das hier schon so etwas wie ein erster Preis“, findet Andreas Frerkes. „Aber ganz unabhängig von einer Platzierung ist es Linus und mir viel wichtiger, solch ein tolles Projekt überhaupt öffentlich in diesem Rahmen präsentieren zu dürfen. Die Stimmung in Herford zwischen all den spannenden Wettbewerbsprojekten war super! Und die 60 Euro Preisgeld für ihn sind obendrein eine schöne Anerkennung.“

Wie berichtet, hatte Linus Neugebauer einen Automaten entwickelt, der innerhalb von nur zehn Sekunden ein Getränk auf sieben Grad herunterkühlt. Dafür werden im Gegensatz zu ähnlichen Automaten keine Kühlstoffe benötigt. Stattdessen hat der 18-jährige Q 2-Schüler so genannte Peltier-Elemente eingebaut, elektrothermische Wandler, die für Kühlung sorgen können.

Dass er nun nicht in die nächste Wettbewerbsebene von „Jugend forscht“ kommt, darüber sind er und sein Lehrer gar nicht traurig: „Linus macht in diesem Sommer sein Abi, da braucht er die Zeit ohnehin zum Büffeln“, weiß Andreas Frerkes. Wurde denn der Erfolg in Herford anschließend entsprechend „begossen“? „Na klar“, sagt Andreas Frerkes, „aber wir haben nicht extra Sekt in den Automaten gestellt...“

Westfalen-Blatt, 17.02.20


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