Beim Literarischen Adventskalender machten erstmals die Q2-Schüler des Gymnasiums mit. Ihre selbst verfassten Weihnachtstexte kamen bei den rund 60 Zuhörern gut an.         (Haller Kreisblatt 12.12.19)

Der Literarische Adventskalender öffnete am Dienstagabend sein Tor in der Schulbibliothek des Gymnasiums. 60 Gäste saßen im Publikum. Etwas abseits hatten die Schüler Platz genommen. Einzeln, im Duett, als Trio oder im Quartett traten sie vors Publikum und trugen ihre selbst verfassten Texte vor. Die handelten im engen oder weiteren Sinn vom Weihnachtsfest oder dem Trubel an den Tagen davor. Die zwei Deutschlehrerinnen Annika Hoffmann und Katja Wirtz hatten mit den 39 Schülern den Abend bestens organisiert. Fünf Unterrichtsstunden hatten die angehenden Abiturienten als Vorbereitungszeit investiert. Sie beleuchteten die Weihnachtszeit in eigenen Gedichten, Geschichten oder Poetry-Slam-Texten. Für die meisten war es der erste Auftritt vor größtenteils fremden Leuten. Heraus kamen einige überraschende und sehr unterhaltsame Ergebnisse: Anna Bentlage etwa sprach als personifizierte Schneeflocke. Sie beschrieb deren Ängste, die dazu führten, dass sie sich krampfhaft in der Wolke festhalte. „Ich will nicht fallen. Ich weiß nicht, was da unten ist. Was passiert mit mir, wenn ich aus der Wolke falle?“, fragte sie. Als humorvolles Rollenspiel präsentierte eine Schülerinnengruppe die Geschichte um einen Ehemann, der seiner Frau einen Ring kaufte und ihn nach dem Anprobieren nicht mehr vom kleinen Finger bekam. Der Ring steckte fest. Der Mann hielt daher seinen Finger bis zur Bescherung unter einem Handschuh versteckt. Am Ende zeigte er seiner Frau den Finger, um den er eine rote Schleife gewickelt hatte. Vier Schülerinnen hatten sich bei ihrem Auftritt die Fahnen ihrer Herkunftsländer um die Schultern gelegt. Sie erzählten abwechselnd in Reimen, wie ihre jeweiligen Ursprungskulturen das Weihnachtsfest feiern. Polen, Griechen, Albaner und Aramäer.


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