Zehn Gymnasiasten erhalten Delf-Sprachdiplome. Westfalen-Blatt, 12.07.2019.

2019 0712DelfWBSie freuen sich jetzt über ihre frisch erlangten Delf-Sprachprüfungen: (von links) Isabell Wiernik, Leonie Heise, Loic Bonneau, Sophie Zabel, Annika Stelzer, Sophie Theophil, Dilara Kilinc, Drini Nasufi-Hodza und Annike Tosberg. FOTO: Malte Krammenschneider.

Sie können sich bereits gut auf Französisch verständigen und wollten sich ihre Kenntnisse und Fähigkeiten nun von offizieller Seite bestätigen lassen. Am Dienstagvormittag nahmen zehn Schüler des Steinhagener Gymnasiums ihre Delf-Sprachdiplome von Lehrerin Jutta Bischoff entgegen, die sie unter anderem bei einer außerschulischen Prüfung erlangten.

»Den schriftlichen Teil haben wir hier noch in der Schule abgefragt. Die mündliche Prüfung wurde dann von einem Muttersprachler abgenommen«, berichtete Bischoff, laut der insgesamt neun Schüler den Prüfungsgrad »A2« absolviert haben. »Dafür sind etwa drei Jahre Französisch-Unterricht nötig«, erklärte sie. Zur Freude der Lehrerin konnte mit Drini Nasufi-Hodza sich ein Schüler sogar über das deutlich schwieriger zu erlangende »B2-Diplom« freuen. Für diese anspruchsvolle Prüfung, die zu einem Studium an einer französischen Universität berechtigt, sind sogar rund sechs Jahre Sprachunterricht notwendig.

»Französisch ist toll. Mich inter­essieren Sprachen. Deswegen möchte ich in der Schweiz Romanistik studieren«, sagte der zielstrebige Drini Nasufi-Hodza, der seine Sprachkenntnisse in diesen Tagen auch in Steinhagen verbessern kann, denn mit Loic Bonneau aus Le Raincy bei Paris und Victoire Soulier aus Nimes sind seit drei Monaten zwei Franzosen am »Steingy«. »Es ist ein Austausch im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms. Hier suchen die Schüler ihren Partner im jeweils anderen Land über das Internet-Portal des Deutsch-Französischen Jugendwerks selbst«, erklärte Jutta Bischoff.

Zu Gast waren die Franzosen bei Annika Stelzer und Michelle Naab, deren Frankreich-Aufenthalt dann nach den Sommerferien beginnen wird. »Der Austausch ist enorm wichtig. Die Schüler profitieren sehr davon«, so Jutta Bischoff.


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