"Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten"[1] löst mehr und mehr bisher vertraute Lernwege ab. So erwartet man von dir nun mehr Selbsttätigkeit sowie ein umfangreicheres fachliches Engagement. Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten erfordert zudem problem- und prozessbezogenes Denken. Dieses Anspruchsniveau lässt sich aus den Beschreibungen der einzelnen Fächer gut herauslesen. In allen Fächern (mit Ausnahme von Sport) werden Klausuren angeboten, in vielen von ihnen mit Teilnahmepflicht. Ihre Anforderungen umfassen meistens

- eine Analyse von Texten (z.B. in Deutsch, in den Fremdsprachen)

- eine Bearbeitung von umfassenden Materialien (z.B. in Mathematik)

- eine Auswertung von Versuchen (z.B. in den Naturwissenschaften)

- eine Auswertung von Materialien wie Karten, Diagrammen oder Statistiken (z.B. in Erdkunde, Geschichte)

Näheres werden dir die Fachlehrerinnen und Fachlehrer in den ersten Wochen im neuen Schuljahr der Stufe 10 erläutern. Mit Beginn der Qualifikationsphase (11/12) musst du dich für zwei Leistungskurs- sowie mindestens acht Grundkursfächer entscheiden. Die Grundkurse repräsentieren das Lernniveau unter dem Aspekt einer grundlegenden , die Leistungskurse dagegen einer exemplarisch vertieftenwissenschaftspropädeutischen Ausbildung. Nicht die Stoffhäufung ist das eigentliche Ziel der Leistungskurse, vielmehr sollte auf der Grundlage gesicherter Erkenntnisse das methodische Lernen mehr im Vordergrund stehen. Eine differenzierte Beschreibung der fachbezogenen Grund- und Leistungskursanforderungen würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer stehen für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Fächer:

Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Erdkunde, Französisch, Geschichte, Informatik, Kunst, Latein, Mathematik, Philosophie, Physik, Sozialwissenschaften, Spanisch, Sport

Weitere Informationen:

Oberstufenkoordinator Winfried Braun (Tel.: 05204-997-889)


[1] Propädeutik ist die Einführung in Grundkenntnisse und Methoden einer Wissenschaft

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