Schülerkonzert: Gymnasium präsentierte musikalische Talente. Haller Kreisblatt, 28.06.2018

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Konzentriert: Die Musiker der Streicher-AG wurden für ihr bravouröses Spiel mit reichlich Beifall belohnt. Foto: Marion Bulla

Den Auftakt beim traditionellen Sommerkonzert des Gymnasiums machte die Bläserklasse. Es war der erste große Auftritt der Fünft- und Sechstklässler vor so großem Publikum. Rund 350 Zuhörer hatten am Dienstagabend in der Aula Platz genommen, um dem Musiknachwuchs zu applaudieren, was im Laufe des Abends auch in großem Maße geschah.

„Der Adrenalinspiegel ist ganz gehörig. Die Kinder sind total wuselig. Hier herrscht gerade so etwas Ähnliches wie WM-Stimmung. Wie ein Freistoß in der 95. Minute“, spielte Fußballfan und Schulleiter Stefan Binder auf das WM-Siegertor von Toni Kroos an.

Der Applaus war den Schülern sicher, denn sie verbreiteten in der Schulzentrumsaula nicht nur musikalisch eine tolle Stimmung, sondern auch optisch. Mit Sonnenbrillen, Blumenketten, Strohhüten und bunten Baströckchen ausgestattet lockten sie den Sommer – und dabei schlugen sie auch mal rockige Klänge an.

Zum Beispiel die »Voice Guys« Sakia, Jette und Viola. Das Trio, das eigentlich ein Quartett ist, meisterte seinen Auftritt bravourös. Ihr Beitrag unter der Leitung von Beate Sehlhoff war ein Elton-John-Song aus dem Musical »König der Löwen«, und der kam beim Publikum ziemlich gut an.

Es folgten die Streicher, die von Beate Corßen und Elmar Westerbarkey dirigiert wurden. Auch sie überzeugten mit ihrem virtuosen Spiel. Mit einem wahrlich umfangreichen Repertoire entführten die jungen Musiker ihre Zuhörer nach Österreich, Italien, England und Ungarn.

Juline, Sängerin der Band »From the Ashes«, sah in ihrem Kleid im 50er-Jahre-Style hinreißend aus. Auch ihre Stimme war klasse. Aber sie hatte ein wenig Pech. Zunächst funktionierte ihr Mikrofon noch einwandfrei, doch dann fiel der Ton aus. Den Song »Sweet Home Alabama« konnten die Besucher nur in halber Länge genießen. Doch die Frontfrau reagierte souverän auf den technischen Defekt. Unbeeindruckt wie ein alter Hase sang sie einfach weiter. Respekt für so viel Coolness. Die hatten auch die Swing Kids, die den großen Abschluss des Abends bildeten. Ganz schön groovig interpretierten die begabten Jugendlichen Stevie Wonder und Enrique Garcia. Von Lampenfieber keine Spur.

Die Musiklehrer Elmar Westerbarkey, Beate Corßen, Stefan Binder, Carsten Hönniger und Beate Sehlhoff waren am Ende mehr als zufrieden mit den Leistungen von ihren Schützlingen. „Das habt ihr toll gemacht“, war die einhellige Meinung der Pädagogen und sicher auch die der Zuhörer. Schließlich gab es noch ein Dankeschön an verdiente Schüler.Für ihr besonderes musikalisches Engagement und das Organisieren einer Reihe von Veranstaltungen wurden anschließend elf Gymnasiasten mit Urkunden geehrt.


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