Steinhagener Gymnasium bringt Shakespeare-Klassiker als Musical auf die Bühne, Westfalen-Blatt, 27.09.2017


wb270917aDritter Akt: Reinhard Lauströer und Mitglieder der Theater-AG proben die »Handwerker-Szene«. Fotos: Bluhm-Weinhold

Shakespeares »Sommernachtstraum« als Musical-Großprojekt am Steinhagener Gymnasium: Etwa 70 Schülerinnen und Schüler aus Mittel- und Oberstufe sind als Schauspieler, Sänger und Musiker dabei. Knapp sieben Wochen noch und dann ist Premiere. Am Mittwoch, 15. November, hebt sich um 19 Uhr erstmals der Vorhang in der Aula des Schulzentrums. Am Donnerstag, 16. November, spielen die Schüler im Rahmen der Steinhagener Kulturtage um 19 Uhr ein weiteres Mal. Aufführungen gibt es auch am Samstag, 18. November, 19.30 Uhr und am Sonntag, 19.November, 16 Uhr. Der Vorverkauf startet Mitte Oktober.


Geprobt wird seit dem vergangenen Schuljahr. Im Juni hatte es eine intensive Probenfreizeit in der Landesakademie Heek gegeben. Und nun sind die Akteure fast in der Endphase der Vorbereitung. Lehrer Lars Osterfeld sowie Reinhard Lauströer, zwar längst Pensionär, aber als »Altmeister« der »SteinGy«-Musicalaufführungen nach wie vor geschätzt, inszenieren mit der Theater-AG und mit den Musikgruppen unter Leitung von Stefan Binder und Elmar Westerbarkey, dem Chor (Leitung: Wolfgang Schulte) sowie den Tänzern (Leitung: Katja Wiertz) das Shakespeare-Stück als Musical.


Dieses stammt auf Grundlage der 1595/96 entstandenen Komödie aus der Feder von Heinz-Rudolf Kunze und Heiner Lürig und wurde 2003 in den Herrenhäuser Gärten in Hannover uraufgeführt. »Eine zauberhafte Geschichte«, kommentiert Anglist Reinhard Lauströer den verwirrenden, aufreibenden Liebesreigen zweier Paare, eine herzogliche Hochzeit und eine Intrige im Elfenreich.


wb270917bDer Kulissenbau: Die Schülerinnen und die Lehrer Lars Osterfeld und Claudia Neuhaus setzen die Pappmaché-Teile zusammen.

Ausgesucht hat allerdings Stefan Binder das Stück – nicht nur, weil es ihm gefiel, sondern auch weil es spielbar und arrangierbar ist. »Eigentlich hätten wir es im Sommer spielen müssen. Aber das ging aus schulorganisatorischen Gründen nicht«, so Lauströer.


Denn man braucht für zehn Tage für die Endphase der Proben und für die Aufführung die Aula vielen Veranstaltungen im Sommer nicht möglich. Denn es muss die aufwändige Licht- und Tontechnik installiert und das Bühnenbild aufgebaut werden. Die Kulissen sind in einer Gemeinschaftsaktion mit den Eltern unter Federführung von Kunstlehrerin Claudia Neuhaus entstanden.


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